Der magische Föhn und andere Artefakte

Der magische Föhn und andere Artefakte

Der #highfantasymonat Oktober von instagram.com/elin.nelier/ hat heute das Thema “MAGISCHES WERKZEUG”. Wenn ich das lese, fallen mir klassische magische Gegenstände wie fliegende Teppiche, Kristallkugeln oder natürlich Zauberstäbe ein, aber auch solche, die es in den betreffenden Fantasywelten nie in die Massenproduktion geschafft haben, wie etwa der Hut des Erzkanzlers in Pratchetts Scheibenwelt – oder natürlich, nomen est omen, der Eine Ring.
An dieser Stelle kann ich nicht anders als an die von mir erschaffene Welt zu denken, denn auch dort dreht sich alles um ein Artefakt, das in den falschen Händen zum Schlimmsten führen kann. Dummerweise entzieht es sich den üblichen Methoden, mit denen man es magisch aufspüren könnte, wie Erzmagier Mikadelu Gidyon seiner Studentin Shaina zu erklären versucht:
„Das Auge des Likhen-Ra ist auf allen Ebenen verwoben mit unserer Welt. Es ist das Fundament unserer Wirklichkeit. Und eben wegen seiner Allgegenwart ist es so schwer zu finden. Es ist, als würde ein Fisch versuchen, sich einen Begriff von dem Ozean zu machen, in dem er schwimmt. Ich glaube, hätten Fische eine Sprache, dann gäbe es darin sicher kein Wort für ‚Wasser‘.“

Wenn ich mir ein magisches Werkzeug für mich selbst wünschen könnte, dürfte es gerne eine Nummer kleiner sein. Fürs Erste wäre ich schon mit einem Föhn zufrieden, mit dem ich meine Haare in weniger als einer Stunde trockenkriege.

Drachen, Schulbibliotheken und Ents

Drachen, Schulbibliotheken und Ents

Nach einer längeren apokalypsebedingten Funkstille möchte ich wieder etwas aktver werden. Ab heute klaue ich von mir selbst! Will heißen: Ich teile meine Instagram-Beiträge auch hier, insoweit ich sie für teilenswert halte, denn nicht jeder ist notwendigerweise dort unterwegs Eine Autorenkollegin (instagram.com/elin.nelier) hat dort den Oktober zum #highfantasymonat erklärt. In diesem Rahmen gibt es im Zweitagesrhythmus Denkanstöße rund ums Thema Fantasy.

Heute soll es um Fantasywesen gehen.

Gut, das ist ein sehr dankbares Thema! Den Einstieg ins Thema Fantasy fand ich schon als Kind, und zwar direkt im Anschluss an meine Dinosaurierphase, die als Übergang zu den Drachen diente. Die Drachen haben mich seither nicht losgelassen, hatten aber auch gleich noch ihre Kumpels im Schlepptau: Im Prä-Internet-Zeitalter war ein Lexikon mein Ausgangspunkt, und der Eintrag “Drache” hatte einen Verweis auf -> Fabelwesen.
Basilisk, Einhorn, Greif und Chimäre waren dort aufgelistet, ja sogar mit Illustrationen versehen. Ich hatte Blut geleckt und machte mich auf die Suche nach weiteren solcher Wesen.

Mein erstes Buch – unveröffentlicht, da es es davon nur ein einziges, im Alter von elf, zwölf Jahren von Hand geschriebenes und zusammengeklebtes Exemplar gibt – hatte den reißerischen Titel: “Das große Buch der Fabelwesen”. Wie es sich für einen Nerd geziemt, verbrachte ich damals einen großen Teil meiner Pausen nicht mit den Coolen draußen auf dem Schulhof, sondern in der Bibliothek, stets auf der Jagd nach neuen Kreaturen für mein Werk.

Eins führte zum anderen: Die Schulbibliothek war gut genug sortiert, um mich irgendwann auf Tolkiens “Der kleine Hobbit” (yep, die damals verfügbare deutsche Übersetzung hieß eben so) stoßen zu lassen. Von da war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auf “Der Herr der Ringe” stoßen musste. Spätestens ab hier gab es kein Zurück mehr für mich. Den stärksten Eindruck machten auf mich allerdings weder die Nazgûl noch der Balrog, sondern die so durch und durch bodenständigen Ents. Obwohl ich selbst nicht unbedingt mit dem allergrünsten Daumen gesegnet bin, stehen mir naturverbundene Fantasywesen am nächsten, Wesen, die wie Ents oder Dryaden Bäume hüten. Wesen, die ihre Kraft aus Felsen, Erde und Pflanzen beziehen oder selbst Verkörperungen dieser Kräfte sind. Wesen, die in verwunschenen Waldseen hausen oder durch endlose Grasmeere streifen. Tierische oder halbtierische Wesen wie Zentauren oder Satyrn, die uns an unsere eigene tierische Natur erinnern.
Im zweiten Band der Tavaruk-Saga wird der Wächter des Heiligen Hains – im ersten Band nur kurz erwähnt – eine wichtigere Rolle spielen. Na, der ist ein Fantasywesen genau nach meinem Geschmack!

Magie, Monster und Steam – Online Lesung

Magie, Monster und Steam – Online Lesung

“Read and greet” ist eigentlich eine Wanderlesebühne für Autoren, Musiker und andere Künstler, organisiert durch den Marburger Kulturförderverein Bifroest. Nun wird bedingt duch Covid-19 gerade recht wenig gewandert. Stattdessen könnt ihr von zuhause aus per Live-Stream meine zweite Online-Lesung genießen. Weitere Informationen und dann auch den Link zum Live-Stream findet ihr unter
https://www.facebook.com/events/690057415122893/

“Zombies, Züge, Zauberei” – Online-Lesung

“Zombies, Züge, Zauberei” – Online-Lesung

Viele von uns sitzen wohl gerade zuhause fest, aber das hindert uns nicht daran, zusammen eine Reise in andere Welten anzutreten! Ich lade euch zu einer Live-Lesung aus dem ersten Band der Tavaruk-Saga ein – dunkle Fantasy mit einer Prise Humor. Lasst uns gemeinsam die Erscheinung des Taschenbuchs begießen! Für eure Getränke müsst ihr zwar selbst sorgen, aber dafür übernehme ich das Vorlesen. Ich verspreche feierlich, mehr AUS dem Buch vorzulesen als ÜBER das Buch zu sprechen. 😉

Als Plattform habe ich für den ersten Versuch Facebook Live gewählt.
Unter folgendem Link findet ihr das Event, in dem dann hoffentlich das Video um acht Uhr abends startet:

https://www.facebook.com/events/528905751143845/

Es geht weiter

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Die Dächer von Ryslak

Apokalypse hin oder her – Weltenretter sind immer gefragt! Was gerade abgeht, hat mich zwar aus dem Rhythmus geworfen, aber nicht aus dem Spiel. Ich bin dran an Band 2, war aber auch ansonsten nicht untätig. Anders als geplant, aber sowas von nicht untätig! Was mich seit meinem Lebenszeichen beschäftigt hat und was ich seitdem geschafft und geschaffen habe, darüber bald mehr.