Der #highfantasymonat Oktober von instagram.com/elin.nelier/ hat heute das Thema “MAGISCHES WERKZEUG”. Wenn ich das lese, fallen mir klassische magische Gegenstände wie fliegende Teppiche, Kristallkugeln oder natürlich Zauberstäbe ein, aber auch solche, die es in den betreffenden Fantasywelten nie in die Massenproduktion geschafft haben, wie etwa der Hut des Erzkanzlers in Pratchetts Scheibenwelt – oder natürlich, nomen est omen, der Eine Ring.
An dieser Stelle kann ich nicht anders als an die von mir erschaffene Welt zu denken, denn auch dort dreht sich alles um ein Artefakt, das in den falschen Händen zum Schlimmsten führen kann. Dummerweise entzieht es sich den üblichen Methoden, mit denen man es magisch aufspüren könnte, wie Erzmagier Mikadelu Gidyon seiner Studentin Shaina zu erklären versucht:
„Das Auge des Likhen-Ra ist auf allen Ebenen verwoben mit unserer Welt. Es ist das Fundament unserer Wirklichkeit. Und eben wegen seiner Allgegenwart ist es so schwer zu finden. Es ist, als würde ein Fisch versuchen, sich einen Begriff von dem Ozean zu machen, in dem er schwimmt. Ich glaube, hätten Fische eine Sprache, dann gäbe es darin sicher kein Wort für ‚Wasser‘.“

Wenn ich mir ein magisches Werkzeug für mich selbst wünschen könnte, dürfte es gerne eine Nummer kleiner sein. Fürs Erste wäre ich schon mit einem Föhn zufrieden, mit dem ich meine Haare in weniger als einer Stunde trockenkriege.